Zukunftsfähige Vertriebsstrategien für eine Steuerberatungs-Gruppe

von Philipp Krtschil

Für eine gewöhnlich Steuerberatung verfügt die mwhHIRSCH aus Neustrelitz über zu viele Expertisen. Das Unternehmen kann sich rühmen, circa 10 verschiedene Disziplin zu vertreten. Dieses Pottpurri an Leistungen ist für die Firma aber Fluch und Segen zugleich: Es ist naheligend, dass Unternehmer sich freuen, bei mwhHIRSCH alles aus einer Hand zu bekommen. Auf Neukunden allerdings kann das Geflecht an Angeboten schnell verwirrend wirken – weshalb die zoneEINZ im Rahmen einer Erstanalyse die Unternehemens- und Angebotsstruktur durchleuchtete und Handlungsempfehlungen zu Entwirrung der etablierten Verhältnisse gab.

Der grundsätzliche Schlüssel zur Lösung ist eine Aufspaltung der Geschäftsbereiche und die Etablierung einer Dachmarke. Unter dieser können alle Angebote der jetzigen Steuerbaratung aufgeführt und sinnvoll eingeordnet werden.

Damit einhergehend war das Re-Design der bestehenden Webseiten, das von nun an die neue Struktur repräsentieren muss. Damit dies kein Mammutprojekt wird, an dem sich das Unternehmen eventuelle verheben kann, erfolgt der Roll-Out des neuen Außenauftritts kontinuierlich und nicht auf ein Mal. Damit dies möglich wird, hat die zoneEINZ zusammen mit mwhHIRSCH einen verbindlichen Plan aufgestellt, der die Marketingaktivitäten für einen längeren Zeitraum festschreibt.

Das besondere Bonbon der neuen Aufteilung ist, dass sich auch fremde Unternehmen unterhalb der Dachmarke mwh versammeln können, so sie denn dem Wertekanon folgen können. Dies ermöglicht der Steuerberatung, seine Kernkompetenzen zu bewahren, aber trotzdem das Leistungsspektrum weiter auszubauen. Im so neu entstehende Netzwerk begreifen sich die beteilligten Unternehmen nicht als Konkurenz, sondern als Impulsgeber und Verbündete, die gegenseitig voneinander profitieren. Mit dem gemeinsamen Motto mwh – miteinander wertvoll handeln verpflichten sich die Unternehmen einer neuen Art der Personalführung, die die Belegschaft mitnichten als Kostenfaktor ansieht, sondern sie als knappe Ressource begreift, auf der der Unternehmenserfolg fußt.

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